Corona-Krise: Appell des Friedenspreisträgers Salgado

Mai 2020

„Helfen Sie den indigenen Völkern Brasiliens!“

Sebastião Salgado, Friedenspreisträger 2019, und seine Frau Lélia rufen mit anderen Persönlichkeiten den brasilianischen Präsidenten Bolsonaro dazu auf, den indigenen Völker Brasiliens zu helfen. Diese seien aufgrund der Corona-Pandemie einem ernsthaften Risiko des Genozids durch Infektion ausgesetzt.

Appell von Salgado

Lelia und Sebastião Salgado © Tobias Bohm

„Die indigenen Völker Brasiliens sind durch die Coronavirus-Pandemie in ihrem Überleben extrem bedroht. Vor fünf Jahrhunderten wurden diese ethnischen Gruppen durch Krankheiten dezimiert, die von europäischen Kolonisatoren eingeschleppt wurden, und seither haben zahlreiche epidemiologische Krisen ihre Bevölkerung dezimiert“, so die Unterzeichner des Appells. „Jetzt, da sich diese neue Geißel rasch über Brasilien ausbreitet, könnten indigene Völker, wie diejenigen, die isoliert im Amazonasbecken leben, völlig verschwinden, da sie keine Mittel zur Bekämpfung von Covid-19 haben.“

Hier sehen Sie das dazugehörende Video.

Indigene Stämme sind besonders durch die Corona-Krise in Brasilien gefährdet: „Ihre Situation ist doppelt kritisch, da die Gebiete, die per Gesetz ausschließlich den indigenen Stämmen vorbehalten sind, nun von Goldsuchern, Bergarbeitern, Holzfällern und Viehzüchtern überfallen werden. Diese illegalen Aktivitäten haben sich in den letzten Wochen beschleunigt, da die mit dem Schutz dieser Gebiete beauftragten brasilianischen Behörden durch die Pandemie außer Gefecht gesetzt wurden. Infolgedessen gibt es nichts, was die indigenen Völker vor der Gefahr eines Völkermords durch eine Infektion schützen könnte, die von Außenstehenden eingeschleppt wird, die ihr Land illegal betreten“, heißt es weiter.

Im Wortlaut folgt:
„Angesichts der Dringlichkeit und Schwere der Krise appellieren wir als Freunde Brasiliens und Bewunderer seines Geistes, seiner Kultur, seiner Schönheit, seiner Demokratie und seiner biologischen Vielfalt an den Präsidenten Brasiliens, Seine Exzellenz Jair Bolsonaro, sowie an die Führer des Kongresses und der Justiz, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die indigene Bevölkerung des Landes vor diesem verheerenden Virus zu schützen.
Diese Völker sind Teil der außergewöhnlichen Geschichte unserer Spezies. Ihr Verschwinden wäre eine Tragödie für Brasilien und ein immenser Verlust für die Menschheit.“

Wir dürfen keine Zeit verlieren.

Hochachtungsvoll,
Fürst Albert II. von Monaco (Präsident der Stiftung Fürst Albert II.) / Tadao Ando (Architekt, Japan) / Pedro Almodóvar (Filmregisseur, Spanien) / Juliette Binoche (Schauspielerin, Frankreich) / Gisele Bündchen (Model, Brasilien) / Chico Buarque (Schriftsteller, Komponist und Sänger, Brasilien) / Santiago Calatrava (Architektin, Spanien) / Naomi Campbell (Model, UK) / Glenn Close (Schauspielerin, US) / Alfonso Cuarón (Filmregisseur, Mexiko) / Christo (Künstler, US) / Lord Norman Foster (Architekt, UK) / Richard Gere (Schauspieler, US) / Gilberto Gil (Sänger, Brasilien) / Dr. Jane Goodall DBE (Gründerin, The Jane Goodall Institute, UN-Friedensbotschafterin, UK) / Alejandro González Iñárritu (Filmregisseur, Mexiko) / Tarja Halonen (ehemalige Präsidentin Finnlands) / Nicolas Hulot (Umweltaktivist, Frankreich) / David Hockney (Künstler, UK) / Lena Herzog (Künstlerin, Fotografin, Deutschland) / Werner Herzog (Filmregisseur, Deutschland) / Luciano Huck (TV-Moderator, Brasilien) / Sir Jonathan Ive (Designer, UK) / Bianca Jagger (Bianca Jagger Human Rights Foundation, Nicaragua) / Kerry Kennedy (Präsident von Robert F. Kennedy Human Rights) / Maritta Koch Weser (Anthropologin und Umweltschützerin, Deutschland) / Rem Koolhaas (Architekt, Niederlande) / James Lovelock (Wissenschaftler, Umweltschützer, Großbritannien) / Thomas Lovejoy (Wissenschaftler, Umweltschützer, USA) / Madonna (Sängerin, USA) / Terrence Malick (Filmregisseur, USA) / Michael Mann (Filmproduzent, USA) / João Carlos Martins (Pianist und Dirigent, Brasilien) / Sir Paul McCartney (Sänger, Großbritannien) / Fernando Meirelles (Filmregisseur, Brasilien) / Beatriz Milhazes (Künstlerin, Brasilien) / Jean Nouvel (Architekt, Frankreich) / Carlos Nobre (Wissenschaftler, Brasilien) / Marc Newson (Designer, Australien) / Renzo Piano (Architekt, Senator auf Lebenszeit, Italien) / Brad Pitt (Schauspieler, USA) / Elizabeth de Portzamparc (Architektin, Brasilien) / Christian de Portzamparc (Architekt, Frankreich) / Matthieu Ricard (Schriftsteller, Fotograf und buddhistischer Mönch, Frankreich) / Yasmina Reza (Schriftstellerin, Frankreich) / Elisabeth Rehn (Staatsministerin, Finnland) / Alan Riding (Schriftsteller, Brasilien/UK) / Jeffrey Sachs (Wirtschaftswissenschaftler, USA) / Trudie Styler (Schauspielerin, UK) / Sting (Sänger, UK) / Meryl Streep (Schauspielerin, US) / Susan Sarandon (Schauspielerin, US) / Lélia Deluiz Wanick Salgado (Designerin, Brasilien, Frankreich) / Sebastião Salgado (Fotograf, Brasilien, Frankreich) / Julian Schnabel (Künstler, US) / Patti Smith (Sängerin, US) / Sylvester Stallone (Schauspieler, US) / Oliver Stone (Filmregisseur, US) / Guillermo del Toro (Filmregisseur, Mexiko) / Mario Vargas Llosa (Schriftsteller, Nobelpreisträger, Peru) / Caetano Veloso (Komponist und Sänger, Brasilien) / Wim Wenders (Filmregisseur, Deutschland) / Ai Wei Wei (Künstlerin, China) / Oprah Winfrey (Schauspielerin, Produzentin und TV-Moderatorin, USA) / Timothy Wirth (ehemaliger Senator und Präsident UN Foundation, USA).“

Wir die Yanomami-Hilfe e.V. aus Deutschland unterstützen diesen Appell und bitten unsere Yanomami-Freunde diesen Aufruf zu unterzeichnen: https://bit.ly/indigenas2020eng

Jahresbericht 2019

Blumenthal,
Februar 2020

Liebe Yanomami-Freundinnen und Freunde

Es begann mit einer bösen Überraschung
Im vorletzten Jahr besuchte ich die Yanomami am Rio Marauia und unsere Krankenstation in Ixima. Auf der großen Versammlung im Dorf Apuí brachte ich den Yanomami acht Sprechfunkgeräte, die ich in Deutschland gekauft hatte. Trotz Empfehlungsschreiben der brasilianischen Botschaft aus Berlin und der Yanomami-Organisation Kurikama, dass diese Funkgeäte notwendige Hilfsinstrumente für die Yanomami-Dörfer und Krankenstationen seien, musste ich bei der Einreise am Flughafen in Rio erhebliche Zollgebühren bezahlen.

Vortrag in Rio vor Medizinstudenten

Vortrag in Rio vor Medizinstudenten

Ansonsten hätte man die Geräte beschlagnahmt. Man drohte mir sogar mit weiteren Strafen bis hin zur Verhaftung.

In den letzten Jahren konnte ich den Yanomami über 30 Sprechfunkgeräte bringen. Damit sind nun alle Dörfer am Rio Marauia und Rio Preto mit Sprechfunkgeräten versorgt. Die Yanomami können sich jetzt viel besser organisieren und bei Gefahr durch Goldsucher Hilfe von außerhalb anfordern. Die letzten acht Sprechfunkgeräte wurden mit Solaranlage, Batterie und Antenne in den Dörfern Aguas Vivas, Laginha, Pohoroa, Pukima Bera, Xamakarono, Kona, Manakapewei und Raiter installiert.

Unsere Krankenstation hat wieder einen neuen Anstrich

Unsere Krankenstation hat wieder einen neuen Anstrich

Um auch in Brasilien über die Yanomami zu berichten, hielt ich Vorträge in Rio an der Favela-Schule von Santa Theresa und an der privaten Universität Grandrio in Barra da Tijuca, zwei extrem unterschiedliche Orte zwischen arm und reich. Die brasilianischen Schüler und Studenten zeigten sich sehr interessiert an das außergewöhnliche Leben der Yanomami und dem Regenwald.

Das letzte Jahr 2019 war für mich sehr erlebnisreich. Mit Erfolg konnten wir unsere erste Krankenstation in Ixima komplett renovieren! Der Transport des Baumaterials über die vier gefährlichen Stromschnellen des Rio Marauía war sehr anstrengend. David Muchau, ein ehemaliger Schüler der Regionalschule Wörth, der in São Paulo Elektrotechnik zu studiert hat, kam spontan mit, um in der Krankenstation die neue Elektrikanlage zu installieren und bei weiteren Arbeiten mitzuhelfen. Edmar und Junior nahm ich von Santa Isabel mit, damit sie die Verputz- und Holzarbeiten erledigten.

Regale werden von den Yanomami gestrichen

Regale werden von den Yanomami gestrichen

Die Yanomami von Ixima hatten uns schon erwartet und viele Steine zur Absicherung der hinteren Grundmauer für die Krankenstation aus dem Fluss geholt. Über 20 Yanomami – jung und alt – halfen bei den Schlepparbeiten. Auch der neue Anstrich der Krankenstation mit den Schränken und Regalen wurde überwiegend von den jungen Yanomami-Helfern Edgar, Robson, Silvio und Arnaldo erledigt.

Die Yanomami auf dem Weg zur Selbstbestimmung

Die Yanomami-Frauen freuen sich über die neuen Moskitonetze

Die Yanomami-Frauen freuen sich über die neuen Moskitonetze

Diesmal brachte ich den Yanomami-Müttern und Kinder über 100 Moskitonetze. Zum Dank gaben sie mir dafür selbstgemachte Körbe, die ich auf meiner Rückreise in einem Laden von Manaus verkaufen konnte. Somit habe ich wieder das Geld, um beim nächsten Mal weitere 100 Moskitonetze für die Männer zu kaufen. Die Moskitonetze sind ein wichtiger Schutz gegen die Malariamücke. Dort, wo die Yanomami in ihren Hängematten unter einem guten Moskitonetz schlafen, gibt es deutlich weniger Malariaerkrankungen.

Bernadette arbeitet gern in Ixima

Bernadette arbeitet gern in Ixima

Bernadette, die derzeitige Krankenschwester in Ixima, zeigte mir freudig das Schlangenserum im Behandlungsraum, das nicht mehr gekühlt aufbewahrt werden muss.

„Marliese“ das geliebte Aluboot der Yanomami, welches wir damals durch eine Schulaktion der Regionalschule Wörth anschaffen konnten, musste dringend repariert werden. Wasser drang durch viele Löcher ins Boot. Für die Yanomami hatte Marliese einen „starken Schnupfen“. Wir zogen das Boot mit provisorischer Reparaturfüllung über den Fluss nach Santa Isabel und fanden dort einen Schweißer, der Marliese wieder gesund machte.

Brände im Regenwald

Marliese wird repariert

Marliese wird repariert

Es ist eindeutig, dass die Brände in den nordöstlichen Waldgebieten im letzten Jahr auf illegale Brandstiftung durch diejenigen zurückgehen, die ihn für ihre Interessen ausbeuten wollen: Holzhändler, Minenkonzerne und Viehzüchter. Wer neues Land für sich haben will, geht nach den alten Regeln vor: Entwalde das Land und es ist deins. Also brenne den Wald ab und lass dir dann ein Dokument ausstellen, dass es nun in deinem Besitz ist.

Als größter tropischer Regenwald der Welt spielt der Amazonas eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel, da er Kohlendioxid aufnimmt und speichert. Wird der Regenwald abgeholzt oder angezündet, kann er diese Funktion nicht mehr erfüllen und gibt das zuvor gespeicherte Kohlendioxid wieder an die Atmosphäre ab. Solange die brasilianische Regierung unter dem neuen Präsidenten Bolsonaro nicht die Gewalt und die Gesetzlosigkeit bekämpft, die illegale Abholzungen erleichtern, wird die Zerstörung des größten Regenwaldes der Welt ungebremst weitergehen.

Beim Radiosender Lotte

Beim Radiosender Lotte

In Deutschland hatte ich im Mai ein ausführliches Interview beim Radiosender „Lotte“ in Weimar.

 

Klimanotstand in Kiel

Klimademo auf dem Rathausplatz Kiel

Klimademo auf dem Rathausplatz Kiel

Es geht nicht nur um den Regenwald und um die Yanomami im Amazonasgebiet. Auch hier bei uns in Deutschland muss etwas gegen die Klimaveränderung getan werden.

Die Aktivisten der Bürgerinitiative in Kiel haben im Mai 2019 ihr erstes Ziel erreicht: Kiel hat als erste deutsche Landeshauptstadt den Klimanotstand ausgerufen. Beim Klimanotstand geht es um ein klares Bekenntnis zum aktuellen wissenschaftlichen Stand in der Klimaforschung und damit zur Einsicht, dass für die Erhaltung lebenswichtiger Bedingungen auf der Erde schnelle, radikale Veränderungen notwendig sind.

Die „Fridays for Future“ Bewegung fordert unter anderem den Kohleausstieg bis 2030 und einen völligen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035.

Ehemalige Krankenstation von Albert Schweizer

Ehemalige Krankenstation von Albert Schweizer

Am 6. September 2019 feierte ich meinen Geburtstag 60 plus und 30 Jahre Yanomami-Einsatz. Viele langjährige Freunde und Unterstützer meiner Arbeit hatte ich in meine WG-Blumenthal eingeladen. Auch mein alter Kampfgefährte Rüdiger Nehberg kam aus Hamburg. Es war ein schönes buntes gemeinsames Fest.

Im November lud mich Thorsten Görgens mit seiner Go-Aide-Stiftung nach Gabun und Namibia ein. In Gabun nahm ich an einer außergewöhnlichen Initiation der Bwiti teil. Auf den Besuch der ehemaligen Krankenstation von Albert Schweitzer in Lambarené hatte ich mich gefreut, da ich beim Bau unserer Krankenstationen im brasilianischen Urwald oft an Albert Schweitzer denken musste. Heute ist seine Krankenstation in Lambarené ein Museum. Man hat die Räumlichkeiten im Originalzustand mit allen Arbeits- und Gegenständen von damals gelassen. Albert Schweitzer stellte eine bedingungslose Humanität als sein Leitmotiv auf: „Ehrfurcht vor dem Leben“.

Yanomami-Vortrag für die Buschleute

Yanomami-Vortrag für die Buschleute

In Windhoek, der Hauptstadt von Namibia, hatte Ndamona Ya Otto von der Go-Aide-Stiftung mehrere Vorträge für mich organisiert. Das interessierte Publikum bestand aus Lehrern, Professoren, Menschrechtlern, Schülern, Studenten und Politikern. Nach den Vorträgen musste ich noch viele Fragen beantworten.

In Omandumba, 250 km nördlich von Windhoek, hatte ich die einmalige Gelegenheit, eine kleine Gruppe der San (Buschleute) kennenzulernen. Die San erinnerten mich sofort an die Yanomami mit ihrem sonnigen Gemüt und ihrer direkten, freundlichen und unkomplizierten Art. Moses zeigte mir, wie man Feuer ohne Feuerzeug und Streichhölzer macht, wie man aus Pflanzenfasern eine Sehne drillt, wie man einen Köcher für die Pfeile herstellt und wie sie mit Pfeil und Bogen schießen – und treffen!

Ich erzählte ihnen von den Yanomami im brasilianischen Urwald und sie hatten großes Interesse mehr von deren Leben zu erfahren. Auf meinem Laptop zeigte ich ihnen Bilder, die sie sich genau anschauten. Der Vortrag dauerte schließlich zwei Stunden im Schatten eines Baumes. Beim Abschied baten sie mich wieder zu kommen – mit einem Yanomami!

Davi Kopenawa erhält den Alternativen Nobelpreis 2019

Davi Kopenawa erhält den Alternativen Nobelpreis 2019

Anfang Dezember fuhr ich mit Anna Ballester im Flixbus nach Stockholm. Unser langjähriger Yanomami-Freund Davi Kopenawa erhielt zusammen mit der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg, der Menschenrechtskämpferin Aminatu Haidar aus der Westsahara und der chinesischen Frauenrechtlerin Guo Jianmei den Alternativen Nobelpreis. Es war eine sehr schöne und emotionale Feier, die live im schwedischen Fernsehen übertragen wurde. Diese internationale Auszeichnung ist für Davi Kopenawa nicht nur eine Anerkennung, sondern auch eine Bestärkung unserer Yanomami-Arbeit.

Für die Unterstützung unserer Yanomami-Arbeit möchte ich mich ganz herzlich bei allen bedanken!

Einzelne persönliche Spender

Dr. Mauro Monteiro Correia, Beate Ziethen, Claudia und Klaus Teuber, Dr. Lothar Viehöfer, Henning Köhlert, Walter und Ursula Abel, Ines Rechenberger, Ulrike Fiedler, Hans Strixner, Clemens Bittlinger und seine Geburtstagsfreunde, Jürgen und Brunhild Nitschmann, Dr. Florian Steiner, Christiane Pieper, Ulrich Wandt, Wolfgang Zierke, Hans Martin Schuler, Prof.Dr. Gerhard Schuler, Antje und Carl Lehmann, Dr. Uwe Schröder, Roland Pius Stumpf, Olga Charfreitag, Monika Gernert, Familie Weber, Andrea Stoltenberg, Gesine Skupin, Stefan Kiehl, Nina Ott, SPD-Ortsverein Hohenfelde, Beate Glende, Michael Müller, Susanne und Roger Windrich, Heinrich von der Decken, Gert Haverkamp, Hans-Heinrich Kahrs, Elisabeth Albert, Uli Zöller, Constanze Grohmann, Kathrin Beutin, Monika Kienass, Eva Diana Piest, Fin Walden, Kerstin Bensch, Rüdiger Nehberg, Roman Weber, Désirée Woinowski, Angelika Heinsen, Jasmin Seddigh-Raig, Steffi Breitbach, Marion Strauss-Barthel, Andrea Fischer-Bickert, Dietmar Volkers, Alide und Jürgen Landwehr, Friedhilde und Rolf Brandt, Dr. Anne-Katrin Roever-Plagmann, SI-Soroptimist Club Mosbach, Hans Bornefeld, Norbert Sill und Ulrike Blunk, Ester Wolnitza, Roland und Sabine Volkers, Karl Wenning TAC-Verlag, Henning Rohweder vom Hochseilgarten Altenhof, Ulrike Steffen Wortwechsel Verlag, Mattis Gern, Eine Welt Kreis „Sankt Martin“ aus Mehring in Bayern, Hanjo Haverkamp

Unterstützung von Organisationen

Benefizkonzert mit Clemens Bittlinger und dem Musikchor
„Yanomami“ aus Rhynern Ltg. Beate Langenhorst
Roland Zeh aus Nürnberg mit „Lebensraum Regenwald
Die Kolpingsfamilie Hamm-Rhynern mit einer Gottesdienstkollekte

Spenden statt Geburtstagsgeschenke

Pfarrer und Liedermacher Clemens Bittlinger aus Rimbach im Odenwald
Gymnasiallehrer Dietmar Volkers aus Melle

Spenden und Aktionen von Schülern

Sophie Weber verkauft ihre Weihnachtskarten

Sophie Weber verkauft ihre Weihnachtskarten

Solidaritätsmarsch der Maria Ward-Schulen in Altötting
Weihnachtsbazar des St.-Michaels-Gymnasium Metten
Weihnachtskartenverkauf von Sophie Weber in Eberbach
Kuchenverkauf Gesamtschule Werther, Klasse 6
Kuchenverkauf der Fridjof-Nansen Realschule München
Schülerspende der Realschule Waldkraiburg
Schülerspende des Graf Stauffenberg Gymnasiums, Osnabrück
Schülerspende der Gemeinschaftsschule Kellinghusen
Schülerspende Johann-Heinrich-Voß-Schule in Eutin
Schülerspende der Schule „Am Bürgergarten“ in Eilenburg
Spende der Klasse 6 c des Hohenstaufen Gym. in Eberbach
Spende der Klasse 6 c der Staatlichen Realschule in Viechtach

Besonders möchte ich mich bei meinen langjährigen treuen Yanomami-Freundeskreis-Mitgliedern bedanken. Durch Euch habe ich Sicherheit in der Planung und Durchführung unserer Projekte!! Totihi!

Meine nächste Reise 2020

In ein paar Tagen möchte ich wieder ins Amazonasgebiet reisen, um mir einen Eindruck über die augenblickliche politische Situation in Brasilien zu machen. Zunächst werde ich in Manaus intensive Gespräche mit Greenpeace führen und der CIMI, eine der wichtigsten und anerkanntesten Organisation zum Schutz der Indigenen in Brasilien. Danach fahre ich nach Boa Vista, um die neue Goldsucher-Invasion vor Ort anzuschauen und zu dokumentieren. Genau vor 30 Jahren begann hier meine Arbeit für die Yanomami. Tausende von Goldsuchern flogen damals mit kleinen Buschflugzeugen und Hubschraubern ins Yanomami-Gebiet und bedrohten mit ihrer rücksichtslosen Goldsuche das Leben der Yanomami.

Wir hatten es in den letzten Jahren geschafft, dass das Yanomami-Land als Indianerschutzgebiet anerkannt wurde und keine Goldsucher mehr ins Gebiet eindringen durften. Beginnt nun alles wieder von vorn?
Es bleibt ein Trost. Inzwischen sind die Yanomami sehr gut organisiert, kennen ihre Rechte und kämpfen gemeinsam mit anderen indigenen Gruppen. Sie haben erkannt, dass sie nur gemeinsam stark sind. Für uns, der Yanomami-Hilfe e.V. , gilt weiterhin der Grundsatz: „Solange wir die Indigenen Völker schützen, erhalten sie für uns die Natur“.

Darum herzlichen Dank für Eure weitere Unterstützung!
Christina Haverkamp
Ich wünsche Euch alles Liebe, Gesundheit und Zufriedenheit.

Dankeschön für eure weitere Unterstützung

Dankeschön für eure weitere Unterstützung

Yanomami-Hilfe e.V., Hökerberg 1, 24241 Blumenthal, Telefon 0 43 47 – 70 81 34
E-Mail: office[at]yanomami-hilfe.de, Internet: www.yanomami-hilfe.de
Sparkasse Mittelholstein, IBAN DE 08 2145 0000 0003 3882 28

Rapport annuel 2019

Blumenthal,
février 2020

Chers amis Yanomami

Une mauvaise surprise au départ

Il y a deux ans j’ai rendu visite aux Yanomamis qui résident au bord du fleuve Rio Maraui dans le village Ixima. C’est là où se trouve notre dispensaire. Au grand rassemblement du village Apuì, j’ai apporté huit talkie-walkies que j’avais acheté en Allemagne. Lors de mon arrivée à l’aéroport de Rio de Janeiro, je disposais de lettres de recommandation de l’ambassade du Brésil de Berlin, et de l’organisation Yanomami Kurikama, certifiants que l’importation de ces radios se faisait dans un cadre humanitaire. Il était mentionné l’utilité des radios pour les villages et les infirmeries, qui sont en besoin d’assistance. Malgré tout, j’ai été contrainte à payer des taxes très élevées à la douane de Rio de Janeiro. Autrement on m’aurait confisquées les radios. Les douaniers voulaient même me faire payer des amendes supplémentaires. Ils sont allés jusqu’à me menacer d’arrestation.

Conférence à Rio aux étudiants en médecine

Conférence à Rio aux étudiants en médecine

Ces dernières années, j’ai pu procurer plus de 30 talkies-walkies aux Yanomamis. Par conséquent, tous les villages au bord des fleuves Rio Marauia et Rio Preto sont équipés de radios. Ainsi, les Yanomami peuvent maintenant mieux s’organiser face aux dangers – que représentent les chercheurs d’or notamment – en faisant appel à de l’aide extérieure.
En plus des huit radios mentionnées, des panneaux solaires, des batteries et antennes ont été installés dans les villages Aguas Vivas, Laginha, Pohoroa, Pukima Bera, Xamakarono, Kona, Manakapewei et Raiter.

Notre infirmerie a une nouvelle couche de peinture

Notre infirmerie a une nouvelle couche de peinture

Afin de pouvoir informer les Brésiliens sur les conditions de vie des Yanomamis, j’ai tenu une conférence à Rio de Janeiro à l’école de favela de Santa Theresa et à l’université privée Grandrio à Barra da Tijuca. Le contraste entre richesse et pauvreté de ces deux endroits est extrême. Les étudiants/élèves brésiliens se montraient très intéressés à la vie exceptionnelle des Yanomamis dans la forêt amazonienne.
L’année 2019 a été très riche en aventure pour moi. Nous avons pu rénover notre premier dispensaire avec succès. Afin d’y parvenir nous avons transporté les matériaux de construction à travers quatre courants très dangereux du fleuve Rio Marauìa. Cela nous a coûté beaucoup d’effort. Un ancien élève de l’école régionale de Wörth, qui fait actuellement des études d’électro-technique à Sao Paolo, est venu spontanément pour nous aider. Il a contribué à installer un appareil électrique dans une infirmerie, et nous a assisté à réaliser d’autres travaux. J’ai emmené avec moi Edmar et Junior depuis Santa Isabel, afin qu’ils puissent effectuer les plâtres et les boiseries.

Les étagères sont peintes par les Yanomami

Les étagères sont peintes par les Yanomami

Les Yanomamis de Ixima qui nous attendaient, avaient déjà sorti des grandes pierres du fleuve, avant que nous eussions atteint leur village. Ces pierres auront servi à sécuriser l’arrière de la fondation du dispensaire. Plus de vingt Yanomamis, de tout âge, aidaient à porter les matériaux. Les travaux de peintures notamment ont été réalisés par nos jeunes bras-droits Yanomamis; Edgar, Robson, Silvio et Arnaldo.

Les Yanomamis sur la voie de l’autodétermination

Les femmes Yanomami sont ravies des nouvelles moustiquaires

Les femmes Yanomami sont ravies des nouvelles moustiquaires

Cette fois-ci j’ai apporté 100 moustiquaires aux mères et enfants Yanomami. En échange j’ai reçu des corbeilles faites à la main, que j’ai pu vendre dans un magasin à Manaus. Ainsi cet argent sera utilisé pour emmener 100 moustiquaires de plus destinées aux hommes lors de mon prochain passage. Les moustiquaires sont essentielles, afin de se protéger des moustiques qui transmettent le paludisme. Aux endroits où les Yanomamis ont mis une moustiquaire au-dessus de leurs hamacs, il y a beaucoup moins de cas de paludisme.

Bernadette aime travailler à Ixima

Bernadette aime travailler à Ixima

Bernadette, l’actuelle infirmière de Ixima, me montrait allègrement le Sérum de serpent qui dorénavant, ne doit plus être conservé au frais.
Le bateau en aluminium bien-aimé des Yanomamis „Marliese“, devait impérativement être réparé. Il s’agit du bateau que nous avons pu procurer grâce à l’action de l’école régionale (collège/lycée) de Wörth en Allemagne. Les Yanomamis considéraient que le bateau était „fortement enrhumé“. Nous avons donc tiré le bateau – doté d’un « pansement » provisoire – le long du fleuve jusqu’à Santa Isabel où nous avons rencontré un Suisse qui a pu guérir Marliese.

Les incendies de la forêt amazonienne

Marliese est en réparation

Marliese est en réparation

Les incendies, qui ont eu lieux au nord-est de la forêt tropicale, ont incontestablement étés provoqués volontairement. Les auteurs des incendies ravagent les zones boisées, afin de les exploiter à leurs fins. Cette appropriation des terres leur permet de revendre du bois, exploiter les minerais et à utiliser l’espace gagnée pour l’élevage de bétail et l’agriculture. Ce processus est répandu dans les zones rurales ; les exploitants brûlent la forêt, cela fait, ils peuvent prétendre un droit de possession d’un terrain vide.
La forêt tropicale amazonienne, est celle la plus étendue au monde. Elle joue un rôle primordial dans la lutte contre le réchauffement climatique, sachant qu’elle absorbe et stocke du dioxyde de carbone. Non seulement cette fonction n’est plus assurée lors de sa déforestation, mais le dioxyde de carbone stocké dans la forêt, est libéré dans l’atmosphère au cours d’un incendie. Tant que le gouvernement brésilien – sous la direction du nouveau président Bolsonaro – reste passif face à la violence et l’injustice entraînée par la déforestation illégale de la forêt tropicale, alors la destruction massive de la plus grande forêt tropicale du monde va être poursuivie continuellement.

À la radio Lotte

À la radio Lotte

En Allemagne j’avais mené un entretient détaillés à la station de radio „Lotte“ à Weimar.

Urgence climatique à Kiel

Klimademo sur la Rathausplatz à Kiel

Klimademo sur la Rathausplatz à Kiel

La préservation de notre environnement ne se limite pas à la protection du milieu de vie des Yanomamis et de la forêt amazonienne. Ici en Allemagne, nous avons un rôle jouer pour lutter contre le réchauffement climatique. Les activistes d’une initiative citoyenne à Kiel, ont atteint leur premier but au mois de mai 2019 ; Kiel a été la première capitale d’une région en Allemagne à déclarer un état d’urgence climatique. Il s’agit de reconnaître le statut actuel des recherches et études scientifiques au sujet du climat, et que des changements rapides et radicaux sont nécessaires afin de préserver des conditions de vie fondamentales sur notre planète.

Le mouvement Fridays for future, revendique entre autres choses la sortie du charbon jusqu’en 2030 et transition totale vers les énergies renouvelables jusqu’en 2035.

Ancien service hospitalier d'Albert Schweizer

Ancien service hospitalier d’Albert Schweizer

Le 6 septembre 2019 j’ai fêté mon soixantième anniversaire et les 30 ans d’engagements envers les Yanomamis avec de nombreux amis et des personnes qui ont soutenu mon travail durant de longues années. Mon ancien compagnon de combat Rüdiger Nehberg est aussi venu d’Hambourg. Nous avons célébré une merveilleuse fête très colorée.
Au mois de novembre Thorsten Görgens m’a invité avec sa fondation Go-Aid au Gabon et en Namibie. Au Gabon j’ai pu assister à une initiation extraordinaire des Bwiti. Dans la ville de Lambarené j’ai été très enchantée de visiter l’ancien dispensaire d’Albert Schweizer, car j’ai beaucoup pensé à ce personnage lors de la construction de notre infirmerie dans la forêt amazonienne. Aujourd’hui son dispensaire à Lambarené a été transformé en musée. On peut visiter les lieux en état d’origine, avec tous les objets et outils de travail de l’époque qui y ont étés laissés. Albert Schweizer présentait la valeur humanitaire inconditionnelle comme étant sa principale motivation ; „l’humilité face à la vie“.

Conférence Yanomami pour les Bushmen

Conférence Yanomami pour les Bushmen

À Windhoek, capitale de la Namibie, Ndamona Ya Otto de la fondation Go-Aid avait organisé plusieurs présentations pour moi. Le public très intéressé était constitué de professeurs d’écoles et d’universités, d’activistes pour les droits de l’Homme, d’élèves, d’étudiants et de politiciens. Après ces présentations j’ai dû répondre à beaucoup de leurs questions.

À Omandumba, 250 kilomètres au nord de Windhoek, j’ai eu l’unique occasion de rencontrer un petit groupe des San (des Bushmens). Les San me rappelaient directement les Yanomamis. Ils avaient le même esprit paisible et rayonnant et une façon d’être très ouverte, simple et aimable. Moses me montrait comment faire du feu sans briquet ou allumettes, comment travailler des fibres végétales pour réaliser la corde d’un arc, comment fabriquer un carquois pour les flèches et on m’a appris à tirer à l’arc, et atteindre sa cible!

Je leur ai parlé des Yanomamis de la forêt amazonienne. Ils brûlaient d’en savoir davantage de leur mode vie. Je leur ai montré des photos sur mon ordinateur portable qu’ils regardaient très attentivement. Mon exposé s’est étendu sur deux heures à l’ombre d’un arbre. Lors de nos a dieux ils m’ont demandé de revenir et de leur rendre visite à nouveaux, avec un Yanomami.

Davi Kopenawa reçoit le prix Nobel alternatif 2019

Davi Kopenawa reçoit le prix Nobel alternatif 2019

Début décembre Anna Ballester et moi, avons entrepris un voyage avec le Flixbus à Stockholm. Notre vieil ami Davi Kopenawa y recevait conjointement avec l’activiste environnementale – Greta Thunberg – la défenseure des droits de l’Homme du Sahara occidentale – Aminatu Haidar – et la militante chinoise des droits de la femme – Guo Jianmei – le prix Nobel alternatif de la paix. Ce prix international est non seulement une grande reconnaissance pour Davi Kopenawa, mais aussi une confirmation de notre travail autour des Yanomami.
Je remercie de tout mon cœur ceux qui soutiennent de notre Travail pour les Yanomami !

Des donneurs privés :

Dr. Mauro Monteiro Correia, Beate Ziethen, Claudia und Klaus Teuber, Dr. Lothar Viehöfer, Henning Köhlert, Walter und Ursula Abel, Ines Rechenberger, Ulrike Fiedler, Hans Strixner, Clemens Bittlinger und seine Geburtstagsfreunde, Jürgen und Brunhild Nitschmann, Dr. Florian Steiner, Christiane Pieper, Ulrich Wandt, Wolfgang Zierke, Hans Martin Schuler, Prof.Dr. Gerhard Schuler, Antje und Carl Lehmann, Dr. Uwe Schröder, Roland Pius Stumpf, Olga Charfreitag, Monika Gernert, Familie Weber, Andrea Stoltenberg, Gesine Skupin, Stefan Kiehl, Nina Ott, SPD-Ortsverein Hohenfelde, Beate Glende, Michael Müller, Susanne und Roger Windrich, Heinrich von der Decken, Gert Haverkamp, Hans-Heinrich Kahrs, Elisabeth Albert, Uli Zöller, Constanze Grohmann, Kathrin Beutin, Monika Kienass, Eva Diana Piest, Fin Walden, Kerstin Bensch, Rüdiger Nehberg, Roman Weber, Désirée Woinowski, Angelika Heinsen, Jasmin Seddigh-Raig, Steffi Breitbach, Marion Strauss-Barthel, Andrea Fischer-Bickert, Dietmar Volkers, Alide und Jürgen Landwehr, Friedhilde und Rolf Brandt, Dr. Anne-Katrin Roever-Plagmann, SI-Soroptimist Club Mosbach, Hans Bornefeld, Norbert Sill und Ulrike Blunk, Ester Wolnitza, Roland und Sabine Volkers, Karl Wenning TAC-Verlag, Henning Rohweder vom Hochseilgarten Altenhof, Ulrike Steffen Wortwechsel Verlag, Mattis Gern, Eine Welt Kreis „Sankt Martin“ de Mehring en bavière, Hanjo Haverkamp.

Soutiens des Organisations :

Concerts de bienfaisance avec Clemens Bittlinger et la chorale « yanomami » de Rhynern, Beate Langenhorst et Roland Zeh de Nuremberg avec l’organisation « Lebensraum Regenwald », la Famille Kolping de Hamm Rhynern avec une quête de la messe.

Dons et campagnes d’élèves :

Sophie Weber vend ses cartes de Noël

Sophie Weber vend ses cartes de Noël

Marche de la solidarité de l’école Maria Wald à Alttötting, Foire de Noël du Collège St. Michael à Metten, Vente de cartes de Noël de Sophie Weber à Eberbach, Vente de gâteaux de l’établissement d’enseignement secondaire de Werther, Vente de gâteaux de la classe de sixième du collège Fridjof-Nansen à Munich, dons des élèves des collèges ; Waldkraiburg, Graf Stauffenberg à Osnabruck, Kellinghusen, Johann-Heinrich-Voß-Schule à Eutin, « Am Bürgergarten » à Eilenburg, Hohenstaufen à Eberbach et « Staatlichen Realschule » à Viechtach.

Je remercie particulièrement les vieux et fidèles amis et membres de l’association Yanomami-Hilfe e.V.. Grâce à vous j’ai pu planifier et réaliser mon voyage et mes projet en toute sécurité.

Mon Prochain voyage en 2020 :

D’ici quelque jour je vais repartir en voyage en Amazonie, pour me faire une idée de la situation politique actuelle du Brésil. Tout d’abord je vais rencontrer Greenpeace à Manaus afin de pouvoir discuter avec eux, et la CIMI (Conselho Indigenista Missionário), l’une des organisation la plus importante dans la protection des indigènes de la forêt amazonienne. Ensuite j’irai à Boa Vista pour voir et documenter la nouvelle Invasion des chercheurs d’or sur place. Il y a exactement 30 ans j’ai commencé mon travail avec les Yanomamis. À cette époque, des milliers de chercheurs d’Or s’introduisaient avec des avions de brousse et des hélicoptères dans la zone d’habitation des Yanomami. Ils menaçaient la vie des Yanomamis à cause leur impitoyable recherche de l’or.
Ces dernières années nous avions réussi à ce que la zone d’habitation des Yanomami soit officiellement reconnue en tant que tel ; les chercheurs d’or n’étaient plus autorisé à pénétrer dans la zone. Est-ce que cette lutte recommence maintenant à zéro? Il nous reste un réconfort. Les Yanomamis ont réussi à s’organiser depuis. Ils connaissent leurs droits et luttent ensemble et main dans la main avec d’autres groupes d’indigènes. Ils ont reconnu qu’ils ne seront fort, que s’ils se regroupent et luttent ensemble. Pour notre associations Yanomami-Hilfe e.V nous adhérons toujours principe suivant; « tant que nous protégeons les peuples indigènes, ils protégerons la nature pour nous » .
Sur ces mots, je vous remercie infiniment pour votre soutien !

Christina Haverkamp

Je vous souhaite beaucoup d’amour de santé et de contentement.

Merci pour votre soutien continu

Merci pour votre soutien continu

Yanomami-Hilfe e.V., Hökerberg 1, 24241 Blumenthal, Telefon 0 43 47 – 70 81 34
E-Mail: office[at]yanomami-hilfe.de, Internet: www.yanomami-hilfe.de
Sparkasse Mittelholstein, IBAN DE 08 2145 0000 0003 3882 28

Arbeitsbericht 2019

Liebe Yanomami-Freunde                                                                                    Blumenthal, Juni 2019

Anfang dieses Jahres war ich drei Monate bei den Yanomami- Indianern im brasilianischen Urwald. Die Renovierungsarbeiten unserer alten Krankenstation in Ixima waren sehr erfolgreich.
Die Krankenstation ist wieder wie neu!

Alle Wände wurden von außen und innen gesäubert, verputzt und neu gestrichen.
Für die Stromversorgung haben wir eine neue Solaranlage installiert, sodass es nun in allen Räumen und auf der Terrasse Elektrizität für die Beleuchtung gibt.

Den geplanten Brunnen konnten wir wegen der vielen Steine im Boden leider nicht graben. Stattdessen haben wir eine Wasserfilteranlage gebaut, die aus dem Flusswasser sauberes Trinkwasser macht.

Die Yanomami halfen bei allen Arbeiten. Über die renovierte Krankenstation und das saubere Trinkwasser freuen sie sich sehr.
Aufgrund der Filteranlage wird es bei den Yanomami im Dorf zukünftig viel weniger Durchfallerkrankungen geben!

Außerdem konnte ich den Yanomami über 100 Moskitonetze bringen, mit denen sie sich vor der gefährlichen Malariamücke schützen können.
Weitere Moskitonetze möchte ich im nächsten Jahr auch den Yanomami im Orinkogebiet von Venezuela überbringen.

Für eure treue Mitgliedschaft bei der Yanomami-Hilfe e.V. möchte ich mich herzlich bedanken.

Muito obrigada, herzlichen Dank!