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25 Jahre Yanomami Chor in Rhynern – 19.6.2016

Quelle: Radio Runde Hamm e.V.
25 Jahre Yanomami Chor in Rhynern
19.06.2016, von Birgit Dannbeck

Der Himmel brach auf und ließ die Sonne scheinen, als pünktlich um 16.00 Uhr das Konzert begann.

25 Jahre Yanomami Chor in RhynernDie gut besuchte Konrad Adenauer Realschule in Rhynern hat eine einladende Stimmung geboten. Der Förderverein der Schule begrüßte die ca. 200 Besucher mit Snacks und Getränken, die freiwilligen Helfer des Fördervereines waren zu Informationsgesprächen offen und bereit.

Am Eingang waren Informationstafeln zum Thema Yanomami liebevoll vom Chor dekoriert worden, und auch die verschiedenen CDs des Chores wurden hier zum Verkauf angeboten.

Die Musikgruppe „Yanomami“ lässt sich als solche in keine Schublade packen. Es sangen und spielten am Konzertanfang die „Kleinen Yanominis“ – mit 12 Kindern im Alter von ca. 7 – 10 Jahren – und ließen das Konzert mit Liedern wie „Trommle mein Herz für das Leben, „Menschenkinder auf Gottes Erden“, „Via Nova“ oder auch „Der Himmel geht über allen auf“ freundlich und voller Elan beginnen – ein schöner Start!

25 Jahre Yanomami Chor in RhynernEs folgte der Chor der Erwachsenen mit über 30 Musikern im Alter von 11 – 70 Jahren. Im Vordergrund stand dabei, dass sie das sog. „neue geistliche Lied“ – auch Sacropop genannt -spielten.

Ihnen allen ist es wichtig, dass sie durch die Musik den Glauben bekennen. So geben sie auch selten Konzerte, sondern gestalten Gottesdienste mit. Zwei Chorteilnehmer reisten extra für das Konzert aus Baden-Württemberg an. Jeder Teilnehmer, der heute dabei war, brachte sich und sein Talent dabei ein. Keiner der Musiker und Musikerinnen ist Profi, alle machen aus Überzeugung und weil sie Spaß an der Sache haben mit.

Zu hören waren z.B. Gitarren, Trommeln, Flöten, Geigen, Trompeten, Klanginstrumente und natürlich Singstimmen. Die Sänger und Sängerinnen durften sich aussuchen, welche Stimme sie bei dem jeweiligen Lied singen wollten. Die typische Einteilung des klassischen Chores nach Sopran, Alt, Tenor und Bass gab es nicht. Dadurch ergab es sich, dass die Teilnehmer nach fast jedem Lied schnell noch einmal die Positionen wechselten, damit die entsprechenden Sänger zusammen standen.

Zwischen den Liederblöcken erzählte Christina Haverkamp von ihrer inzwischen 25-jährigen Arbeit bei der Yanomami Hilfe e.V.

Wunderschöne Bilder, die Impressionen des Regenwaldes und der Yanomamis in die Konrad Adenauer Realschule brachten, wurden von den Besuchern bestaunt und den Geschichten von Christina Haverkamp aufmerksam zugehört.

25 Jahre Yanomami Chor in RhynernDer Chor ist kein Verein, sondern hat sich vor 25 Jahren einfach so ergeben. Anfangs waren es nur 5 Teilnehmer – es ergaben sich jedoch immer mehr Interessenten und so stieg die Zahl immer weiter an.

Der Name des Chores ist erst im Laufe der Zeit zustande gekommen. Da immer mal Rhytmusgruppen oder / und Chöre angefragt wurden, musste man sich in Rhynern einen Namen einfallen lassen. Geldspenden für Auftritte wurden damals schon an die Yanomamis und Christina Haverkamp überwiesen. Daher war es logisch auch den Namen für den Chor zu nehmen! Yanomami bedeutet nämlich MENSCH!

Das Konzert ging zu Ende, und draußen war der Regenhimmel der letzten Tage abgelöst vom strahlenden Sonnenschein – wie ein Gruß vom Amazonas.

Jeder der Lust hat, ist zu den wöchentlichen Proben herzlich willkommen. Der Chor trifft sich immer am Dienstag um 20.00 Uhr im kath. Pfarrheim St.Regina in Rhynern.

Vielen Dank! Muito obrigada! Muchas gracias! Totihi!

… sagt Birgit Dannbeck von der Radio Runde Hamm (Denken Sie bitte auch an die Sendung am 11. Juli auf UKW 105, denn da hören Sie u.a. Christina Haverkamp im Interview).

Jahresbericht 2015

Liebe Yanomami-Freundinnen und Freunde.
Unglaublich, aber wahr!

25 Jahre Einsatz für die Yanomami und 10 Jahre Yanomami-Hilfe e.V.
Grund genug für einen kurzen ückblick auf unsere Yanomami-Arbeit.

1990 lernte ich die Yanomami auf einer Expedition mit Rüdiger Nehberg kennen. Seitdem sind sie meine Lebenspartner.

1990 Erste Begegnung und "Berührung" mit den Yanomami

1990 Erste Begegnung und „Berührung“ mit den Yanomami

Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses lebensfrohe Indianervolk in seiner Ursprünglichkeit kennenlernen durfte und bis heute auf ihrem Weg zur Selbstbestimmung begleiten darf. Jedes Jahr verbringe ich mindestens drei Monate bei ihnen in den abgelegenen Urwalddörfern und besuche regelmäßig unsere Krankenstationen in Ixima, Papiu und Mavaquita. Soweit wie erforderlich werden sie renoviert und bekommen einen neuen Anstrich.

In den letzten Jahren konnten wir viele Yanomami-Dörfer mit Mikroskopen, Sprechfunkgeräten, Moskitonetzen, Solaranlagen, Alu-Kanus und Außenborder ausrüsten. Dadurch hat sich die gesundheitliche Situation der Yanomami wesentlich verbessert. In den Dörfern am Fluss Marauia gibt es kaum noch Malaria. Falls ein Yanomami doch an Malaria erkranken sollte, wird er sofort behandelt, damit es zu keiner weiteren übertragung durch die Mücke kommen kann.

In unseren drei Krankenstationen arbeiten seit vielen Jahren ausgebildete Yanomami-Krankenpfleger und Mikroskopisten. Von Beginn an mussten die Yanomami beim Aufbau der Krankenstation mithelfen. Es zeigt sich, dass die Yanomami wesentlich sorgfältiger mit den Krankenstationen umgehen, da es „ihr Projekt“ ist. Hilfe zur Selbsthilfe ist von Anfang an mit Nachhaltigkeit praktiziert worden.

Unser Prachtstück, die Krankenstation in Papiu Kayanau

Unser Prachtstück, die Krankenstation in Papiu Kayanau

Mit der Französin Anna Ballester haben wir seit 20 Jahren eine zuverlässige Partnerin vor Ort, die viele Yanomami-Lehrer ausgebildet hat. In unserem Bildungszentrum Poraquequara schult sie Yanomami zu politischen Sprechern. Anna erklärt ihnen die Struktur der Korruption, wie sie aufgebaut ist und wie sie schleichend beginnt. Sie lädt brasilianische Rechtsanwälte ein, die sich mit der Politik des Landes und den indigenen Gesetzen auskennen. In intensiven Bildungskursen lernen die Yanomami ihre Rechte kennen, wie man sie vertritt und wie man sich organisiert. Inzwischen gibt es drei Yanomami-Organisationen, die sich gegenseitig unterstützen: Hutukara und Kurikama in Brasilien sowie Horonami in Venezuela.

Trotz dieser guten Entwicklung zur Selbstständigkeit der Yanomami gab es auch Rückschritte und Probleme.

In Venezuela zeigte sich die Zusammenarbeit mit dem Militär unmöglich. Die Transportzusage, mit einem Hubschrauber Baumaterial zur Krankenstation in Delgado Chalbaud zu bringen, wurde nicht eingehalten. Somit konnten wir dort bis heute keine Krankenstation aufbauen.

Zweimal wurde ich beim Aufbau einer Krankenstation von der brasilianischen Policia Federal willkürlich verhaftet. Nach einem Besuch bei den Yanomami am Orinoko verschleppte und bedrohte mich das venezolanische Militär, um mich einzuschüchtern. Denn Hilfe von außerhalb für die Yanomami ist nicht immer erwünscht.

Seit einigen Jahren erhalten die Yanomami in Brasilien, wie alle anderen brasilianischen Familien, Kindergeld. Die Alten erhalten eine kleine Rente. So kommt Geld in einige Yanomami-Dörfer, mit dem die Yanomami lernen müssen umzugehen. Zunächst kauften sie Kleidung und westliche Nahrung wie Reis, Nudeln, Konserven und vernachlässigten dabei den Anbau in ihren Gärten. Es dauerte einige Zeit, bis sie merkten, dass ein selbstgefangener frischer Fisch viel besser schmeckt als Sardinen oder Thunfisch aus der Konservendose. Heute wissen sie, dass die beste und sicherste Nahrungsversorgung ihre eigenen Gärten sind, die sie nun wieder besser pflegen.

Es gibt Yanomami-Dörfer, die keinen Kontakt mit der Außenwelt wünschen

Es gibt Yanomami-Dörfer, die keinen Kontakt mit der Außenwelt wünschen

Entwicklung der Yanomami-Dörfer

  1. Bei den Yanomami gibt es mittlerweile vier Arten von Dörfern:
    Die am Urwaldrand lebenen Yanomami-Dörfer mit viel Kontakt
    zu unserer sogenannten Zivilisation.
  2. Die abgelegenen Dörfer mit wenig Kontakt zur Außenwelt,
    zum Teil nur durch ein Sprechfunkgerät.
  3. Die isoliert lebenden Yanomami, die überhaupt keinen Kontakt
    mit der Außenwelt haben.
  4. Heute hat sich eine interessante vierte Form von Yanomami-Dörfern entwickelt und zwar solche, die schon viel Kontakt mit der Zivilisation gehabt hatten, jedoch erkannten, dass es ihnen nicht gut bekam und freiwillig in die Abgeschiedenheit
    des tiefen Urwalds zurückgekehrt sind.

Yanomami-Vorträge in Deutschland und weltweit

Endlich konnte ich die wichtigen Sprechfunkgeräte und das Mikroskop durch den Zoll von Caracas bekommen

Endlich konnte ich die wichtigen Sprechfunkgeräte und das Mikroskop durch den Zoll von Caracas bekommen

Seit 25 Jahren halte ich Vorträge an Schulen, Universitäten, für Vereine, Umweltschutz-Organisationen, für Landfrauen und Rotaryclubs in Deutschland und weltweit. Das Interesse an den Yanomami-Indianern und den tropischen Regenwald ist weiterhin ungebrochen. Viele Schulen organisierten in den letzten Jahren nach den Vorträgen Benfiz-Aktionen und unterstützten damit unsere Projektarbeit.

Jahresbericht 2015

Im vergangenen Jahr war ich zweimal bei den Yanomami. Von der ersten Reise berichtete ich ausführlich im letzten Jahresbericht.

Dank eines Empfehlungsschreibens der Venezolanischen Botschaft in Berlin konnte ich im Oktober fünf Sprechfunkgeräte und ein wertvolles Mikroskop für die Yanomami mitnehmen und sicher durch den Zoll von Caracas bringen. Die Yanomami bestimmen gemeinsam, in welchen Dörfern sie die Geräte installieren wollen.

Marcelo (rechts) überreicht Davi Kopenawa das Wayamou-Buch

Marcelo (rechts) überreicht Davi Kopenawa das Wayamou-Buch

Das Mikroskop wird im Tropeninstitut CAICET von Puerto Ayacucho zur medizinischen Ausbildung der Yanomami eingesetzt. Es finden dort regelmäßig Mikroskopiekurse für die Yanomami und für andere Indigene statt. Die venezolanische Ärztin Magda Magris leitet diese Kurse seit vielen Jahren.

Im Oktober 2015 gab es in Caracarana, im Norden Brasiliens an der Grenze zu Venezuela, ein einmaliges Treffen zwischen den venezolanischen und den brasilianischen Yanomami. Das Zusammenkommen dieses binationalen Treffens dauerte sehr lange, da die Yanomami zunächst ihre Stammesfeindlichkeiten ablegen mussten. Ich erkläre ihnen seit langer Zeit, dass der größte Feind von Außen käme und dass es wichtig sei, sich zu organisieren, um einheitlich stärker auftreten zu können. Auf dem 5-tägigen Treffen besprachen sie nun ihre zukünftigen gemeinsamen Forderungen und Aktionen.

Yanomami jagen mit Pfeil und Bogen und kämpfen mit Laptop für ihre Rechte

Yanomami jagen mit Pfeil und Bogen und kämpfen mit Laptop für ihre Rechte

Zusammen mit Hilfe zweier Anthropologen Bruce Albert und Jose Kelly veröffentlichten die Yanomami zwei Bücher über ihre Heilpflanzen und über ihre traditionellen Begrüßungsreden “Wayamou“, die viele poetische Metaphern enthalten. Mit diesen ersten Büchern möchten sie ihre Kultur für die Nachfahren bewahren und anderen zugänglich machen.

Das zweite Treffen der Yanomami von Kurikama fand in Bichu Acu am Fluss Marauia statt, wo Anna Ballester lebt. Vertreter von 13 Yanomami-Dörfern trafen sich nach einem Jahr wieder. Es wurde beschlossen bei der Organisation Secoya in Santa Isabel einen Büroraum für ihre Organisation zu nutzen. In Planung ist die Anschaffung eines Computers mit Internetzugang mit eigener Homepage. Mit dem weltweiten Netzwerk wollen die Yanomami bei Gefahren Ausmerksamkeit und internationalen Druck schaffen.

Nach dem Vortrag in Osterhofen wollten alle Schülerinnen sofort mit zu den Yanomami

Nach dem Vortrag in Osterhofen wollten alle Schülerinnen
sofort mit zu den Yanomami

Im vergangenen Dezember hielt ich wieder täglich Vorträge an Schulen in Bayern. Eingeladen hatten mich Schulleiter von Grundschulen, Realschulen, Gymnasien, Lehrer von Waldorfschulen und Maria-Ward-Schulen. Inzwischen gibt es die Yanomami in fast allen Schulbüchern als Vertreter eines Naturvolkes im Regenwald. Die Schüler sind sehr interessiert und können sich, wie beispielsweise nach dem Vortrag in Osterhofen, vorstellen auch für die Yanomami ein Hilfs-Projekt aufzubauen.

Unsere Yanomami-Hilfe e.V.

Unser Yanomami-Hilfe Verein wurde genau vor 10 Jahren gegründet. Er ist zwar klein, aber effektiv! Mit Euren regelmäßigen Beiträgen, den Online-Spenden und den Spenden nach den Schulvorträgen konnten wir bis heute die Yanomami unterstützen und ein verlässlicher Partner für sie sein. Regelmäßig werden unsere Ein- und Ausgaben vom Finanzamt Kiel-Nord überprüft. Ohne Beanstandungen erhalten wir jedesmal die weitere Gemeinnützigkeit.

Wie soll unsere zukünftige Yanomami-Arbeit aussehen?

Wir wollen weiterhin die Selbstständigkeit der Yamomami fördern und Sprechfunkgeräte auch in die abgelegenen Yanomami-Dörfern bringen, damit alle Dörfer in Kontakt miteinander stehen und bei Gefahr durch Goldsucher oder Epidemien sofort Hilfe anfordern können. Gerade habe ich 10 weitere Sprechfunkgeräte bestellt, die ich im Frühjahr den Yanomami in Brasilien mitbringen möchte.

Für die Zukunft plane ich im Internet bei www.betterplace.org ein Spendenportal für die Yanomami zu errichten. Vielleicht haben wir Glück und bekommen auf diesem Weg weitere finanzielle Unterstützung.

Mein Wunsch ist es enger mit den Regierungen in Deutschland und vor Ort zusammen zu arbeiten. Am 23. April 2016 werde ich in Berlin für das Auswärtige Amt vor 1000 Tropenärzten einen Vortrag halten.

Besuch von Rüdiger in meiner WG Blumenthal. Uns verbinden viele gemeinsame Expeditionen.

Besuch von Rüdiger in meiner WG Blumenthal. Uns verbinden
viele gemeinsame Expeditionen.

Danach folgt im Sommer ein Vortrag für die Venezolanische Botschaft.

Fazit

Eine schmerzvolle Erkenntnis ist, dass die Zukunft der Yanomami immer bedroht sein wird und dass der Druck auf ihr Land, auch die letzten Bodenschätze auzubeuten, niemals aufhören wird. Die Yanomami haben dies erkannt und wissen, dass sie langfristig selbst ihre Rechte in die Hand nehmen müssen. Wir möchten die Selbstinitiative der Yanomami soweit wie möglich und soweit wie nötig unterstützen.

Zum Schluss das Wort „Zur Danksagung“

Vor ein paar Wochen besuchte mich mein alter Kampfgefährte Rüdiger Nehberg in Blumenthal. Zu seinem 80ten Geburtstag schenkte ich ihm ein Fotoalbum mit Bildern von unseren gemeinsamen Expeditionen. Ohne ihn hätte ich die Yanomami niemals kennengelernt. Vielen Dank Rüdiger!

Anna ist eine langjährige Vertraute und Beraterin der Yanomami

Anna ist eine langjährige Vertraute und Beraterin
der Yanomami

Bedanken möchte ich mich auch bei meinen bisherigen Mitarbeiterinnen der Yanomami-Hilfe e. V. Isa Gern, Heike Pries und bei meinen derzeitigen Mitarbeiterinnen Maren Doobe (Buchhalterin), Gela Schmidt (Homepagepflegerin) und bei meinem neuen Mitarbeiter Lennard Walden (Yanomami-Büro). Ohne Euch könnte ich die Vereinsarbeit nicht leisten.

Dass die politische Yanomami-Arbeit in Amazonien vor Ort so gut funktioniert haben wir Anna Ballester zu verdanken, die sich mit unglaublichen Willen und Engagement für die Yanomami einsetzt.

Spenden von Vereinen und Organisationen

Dankeschön an:
SOS Regenwald aus Wels (Österreich), Limpopo e.V. Berlin, Eine Welt Kreis “Sankt Martin” der Katholischen Pfarrgemeinde Mehring und „Kirchenchor Yanomami“ aus Hamm.

Auch die Yanomami-Frauen nehmen an den Versammlungen teil

Auch die Yanomami-Frauen nehmen an den Versammlungen teil

Durch die großzügige Spende des Vereins „Lebensraum Regenwald“ von Roland Zeh aus Nürnberg konnten wir 5 Sprechfunkgeräte für die Yanomami-Organisation Hutukara anschaffen ! Mochas gracias.

Herzlichen Dank an unsere treuen Mitglieder der Yanomami-Hilfe e.V, die mit ihren regelmäßigen Beiträgen unsere kontinuierliche Arbeit unterstützen. Vielen Dank auch an die privaten Spender und Online-Spender, die über unsere Homepage spenden.

Monika Kienas, Gerd Haverkamp, Christhard Kotte, Kathrin Liedke, Hans Hinrich Kahrs, Elisabeth Albert, Frank Wiggert, Elena Ziesemer, Familie Günzler, Katrin Scheven, Tom Avsic, Franz Rabenhofer, Karl Wenning vom TAC-Verlag aus Aichach, Christian Dohrn und Munna Thies aus dem Colombie! (Frankreich)

Die Yanomami-Kinder haben ein sonniges Gemüt und immer gute Laune

Die Yanomami-Kinder haben ein sonniges Gemüt und immer gute Laune

Aktionen von Schulen zugunsten der Yanomami

Maria-Ward-Schulstiftung Altötting (Solimarsch), Hefner Alteneck Schule Aschaffenburg (Kuchenverkauf)
Städtische Fridtjof-Nansen Realschule München (Kuchenverkauf)

Ein herzliches Dankeschön auch an Alba Rondon, meiner politischen Beraterin in Venezuela und an Evelyn Gutiérrez aus Caracas, die unsere Homepage und Berichte ins Spanische übersetzt.

Einen persönlichen Dank möchte ich an Marion Strauss-Barthel schicken, die mir seit Jahren für die Bayern-Vortragstour ihr Panda-Auto leiht, mit dem ich auch bei Schnee und Eis die Schulen erreiche.

Zum Schluß ein herzliches Dankeschön an Jens Riepen, meinen Mitbewohner und Vermieter für die unverschämt günstige Miete, die ich für mein Zimmer und für das Yanomami-Büro in unserer WG-Blumenthal zahle.

„In der Einfachheit liegt die höchste Vollendung“

„In der Einfachheit liegt die höchste Vollendung“

Vielen Dank! Muito obrigada! Muchas gracias! Totihi

Die ganze Yanomami-Arbeit wäre ohne Eure Unterstützung nicht möglich.
Bitte unterstützt uns weiter!

Ich wünsche Euch alles Liebe
und Zufriedenheit
Eure
Christina Haverkamp

25 years in action for the Yanomami-Indigenous – Uni-Kiel – 19.01.2016

Christina Haverkamp is presenting her human right work and medical care projects for the Yanomami in the rainforest of the Amazone and Orinoco.

Time and Place: Tuesday, 19. January 2016 from 18:00 pm – 19:30 pm in Olshausenstraße 75 lab building room 04 (former old PH-Mensa Kiel)

Students and teachers from the School of Sustainability and other guests are welcome!

See you soon!

Jahresbericht 2014

Blumenthal, April 2015

Liebe Yanomami-Freunde,
diesmal erhaltet ihr den Jahresbericht 2014 ein paar Wochen später, da ich gerade erst wieder aus Venezuela von den Yanomami zurückgekehrt bin.

Katastrophale Zustände in Venezuela

Die Situation in Venezuela ist wirtschaftlich und politisch schlimmer als ich befürchtet hatte. Korruption und Inflation im Land sind enorm gestiegen. Caracas hat sich zur gefährlichsten Hauptstadt der Welt entwickelt. Durch sinkende Erdölpreise sind auch die Einnahmen des Landes drastisch gesunken. Aufgrund von Devisenmangel gibt es kaum noch Produkte aus dem Ausland. Seit Monaten sieht man immer wieder, dass wartende Menschenschlangen stundenlang vor den fast leeren Supermärkten stehen.

Yanomami organisieren sich im Dorf Parima

Yanomami organisieren sich im Dorf Parima

Die venezolanische Regierung ist mit der gesundheitlichen Versorgung im Land völlig überfordert. Sie ist nicht in der Lage ein funktionierendes Gesundheitssystem aufzubauen. Nach außen hin möchte Präsident Maduro nicht zeigen, dass der Sozialismus im Land nicht funktioniert.

Regierungsgegner und Oppositionelle, wie der Bürgermeister aus Caracas, Antonio Ledezma, werden willkürlich verhaftet. Seit Anfang des Jahres wurden über 200 Demonstranten festgenommen, die in grauenhaften Gefängnissen der Geheimpolizei und des Militärs gefolter werden.

Leider konnte ich aus Sicherheitsgründen die in Deutschland gekauften fünf Sprechfunkgeräte und das Mikroskop für die Yanomami nicht nach Venezuela mitnehmen. Der korrupte venezolanische Zoll hätte sie sofort am Flughafen in Caracas beschlagnahmt. Und nicht nur das: Man hätte mich wegen Spionage verhaftet, da die Funkgeräte militärische Instrumente sind.

So flog ich schweren Herzens im Januar ohne die Geräte nach Caracas. In der Stadt führte ich viele Gespräche mit dem Gesundheitsministerium, der Deutschen Botschaft, der Friedrich-Ebert-Stiftung und verschiedenen indigenen Organisationen. Es herrscht ein Klima der Angst und Repression. Keiner wagt es, öffentlich seine Meinung zu den Missständen und Ungerechtigkeiten zu äußern.

Die Yanomami-Organisation Horonami teilte mir mit, dass seit Monaten die gesundheitliche Situation der Yanomami im Orinokoquellgebiet dramatisch sei. Viele Yanomami starben in den letzten Monaten an Malaria und Tuberkulose, weil es keine Ärzte und Medikamente gab. Darum organisierten die Yanomami Anfang des Jahres in Puerto Ayacucho ein großes Treffen. Über 100 Yanomami aus vielen Dörfern waren von weit her mit Kanu, zu Fuß und Militärhubschrauber angereist, um über die unzureichende medizinische Versorgung zu sprechen.

Treffen und Demonstration der Yanomami in Puerto Ayacuchco

Vertraute Begegnung mit den Yanomami nach langer Zeit

Vertraute Begegnung mit den Yanomami nach langer Zeit

Es war ein herzliches Wiedersehen! Viele Yanomami hatte ich lange Zeit nicht mehr gesehen. Ein Gespräch, das die Yanomami vor wenigen Monaten im Urwald mit der Ministerin für Indigene, Aloha Núñez, führten, blieb ohne Erfolg. Nach dem dreitägigen Treffen in Puerto Ayacucho beschlossen sie eine Demonstration mit Marsch bis zur Gesundheitsbehörde zu machen, um mehr Gehör für ihre Probleme zu bekommen.

Über Facebook, Twitter, Presse, Radio und TV-Amazonia erhielten die Yanomami in Venezuela große Aufmerksamkeit.

Versammlung und Demonstration der Yanomami-Organisation Horonami in Puerto Ayacucho

Die erste von ihnen selbst durchgeführte Demonstration schlug ein wie eine Bombe. Das hatte keiner erwartet, dass die Yanomami aus dem Urwald auf den Straßen von Puerto Ayacucho lautstark und ohne Angst für ihre Rechte kämpfen!

Auf ihren Transparenten stand:

Der Protest erhält große Aufmerksamkeit

Der Protest erhält große Aufmerksamkeit

Horonami Organizacion Yanomami
Por la Dignidad y Respeto de nuestro pueblos Calidad de Salud, ya!
Yanomami Organisation Horonami
Für die Würde und den Respekt unseres Volkes. Eine gute Gesundheit, sofort

Ergebnis und Folgen der Demonstration

Eine Delegation der Yanomami von Horonami wurde zwei Wochen nach dieser Demonstration zu einem Gespräch mit dem Vizepräsidenten Dr. Jorge Alberto Arreaza in Caracas eingeladen. Er hörte sich die Probleme der Yanomami an und versprach Ärzte und Medikamente zu schicken. Das Militär im Amazonasgebiet soll einen Hubschrauber für die medizinische Versorgung der Yanomami erhalten. Wir werden sehen, ob den Versprechungen auch Taten folgen. Noch bin ich skeptisch und hoffe auf Besserung. Die Yanomami Organisation Horonami wird keine Hinhaltetaktik mehr dulden.

Für mich wurde es nach der Demonstration gefährlich

Politisches Asyl beim Bischof in Puerto Ayacuchco

Politisches Asyl beim Bischof in Puerto Ayacuchco

Zusammen mit einer Yanomami-Gruppe wollte ich nach der Demonstration im Kanu den Rio Orinoko hochfahren, um unsere Krankenstation in Mavaquita zu besuchen. Kurz vor Abfahrt erhielt ich den Anruf eines Freundes aus Caracas, der mich eindringlich warnte: “Christina, Du bist in großer Gefahr! Die Guardia National sucht dich und will Dich wegen Spionage verhaften!“ Ich konnte und wollte es nicht glauben. Bischof José Ángel Divasion riet mir die Warnung des Freundes aus Caracas ernst zu nehmen und Puerto Ayacucho sofort zu verlassen. Die Yanomami trösteten mich und meinten, dass dieser Zeitpunkt zu unsicher sei, um ins Yanomamigebiet zu gehen. Bei den zwei Militärposten, die wir auf dem Orinoko passieren müssten, könnten sie mich nicht ausreichend schützen. In dem Büro des Bischofs neben der Kirche erhielt ich zwei Tage politisches Asyl, um vor der Guardia National in Sicherheit zu sein, bevor ich am Sonntag, den 1. März frühmorgens mit dem nächsten Flugzeug den kleinen Ort Puerto Ayacucho verließ.

Moskitonetze für Maria Wachtler

Moskitonetze für die Yanomami

Moskitonetze für die Yanomami

Seit über 50 Jahren arbeitet und lebt die Österreicherin Maria Wachtler bei den Yanomami in der Missionsstation der Salesianer am Fluß Ocamo. Die Salesianer bauten vor vielen Jahren dort und am weiteren Oberlauf des Orinoko in Mavaca, Mavaquita und Platanal Schulen für die Yanomami auf. Es unterrichten ausgebildete Yanomami-Lehrer die Kinder im bilingualen System. Das heißt, sie lernen Lesen und Schreiben in Spanisch und in ihrer Sprache Yanomamé. Maria Wachtler, die in diesem Jahr 80 Jahre alt wird, besucht regelmäßig die Yanomami-Dörfer am Oberen Ocamo. Es zeigt sich in den letzten Jahren, dass in den Dörfern, wo die Yanomami Moskitonetze benutzen, die Malariaerkrankungen erheblich zurückgegangen sind. Mit Geldern der Yanomami-Hilfe e.V. kaufte ich in Caracas feine Moskitostoffe, die Maria Wachtler den Yanomami-Frauen bringen wird. Sie nähen sich daraus die passenden Moskitonetze für ihre Hängematten.

Mikroskop für den Yanomami Gordova

Mit diesem Mikroskop kann nun Gordova in seinem Dorf arbeiten

Mit diesem Mikroskop kann nun Gordova in seinem Dorf arbeiten

Vor meinem Rückflug nach Deutschland konnte ich in Caracas mit viel Glück ein robustes Mikroskop für Gordova kaufen. In seinem Yanomami-Dorf Guayabal am Rio Padamo starben vor wenigen Wochen 25 Yanomami an Tuberkulose. Da es kein Mikroskop gab wurde die Erkrankung zu spät erkannt. Gordova hat vor ein paar Jahren bereits eine Ausbildung zum Mikroskopisten gemacht. Nun erhält er mit unserem neuen Mikroskop von der Ärztin Dagmaris einen Auffrischungskurs im Tropeninstitut CAICET von Puerto Ayacucho, um sicher und rechtzeitig die Erkrankungen anhand von Blut- und Speichelproben zu erkennen. Er freut sich riesig und ist sehr dankbar, dass er jetzt in seinem Dorf mit dem neuen Mikroskop arbeiten kann.

Momoi, die junge Yanomami-Mutter ist wieder zurück in ihrem Dorf

Momoi konnte mit ihrem Baby Dank unserer Reha-Unterstutzung wieder in ihr Dorf zuruckkehren

Momoi konnte mit ihrem Baby Dank unserer Reha-Unterstutzung wieder in ihr Dorf zuruckkehren

Im letzten Jahr haben wir weiterhin die Rehabilitation von Momoi im Krankenhaus von Puerto Ayacuchco unterstützt. Ihr Bein musste nach einem hochgiftigen Schlangenbiß amputiert werden. Mit einer Prothese lernte sie wieder laufen und kehrte vor einigen Monaten mit ihrem
Baby überglücklich in ihr abgelegenes Yanomami-Dorf Parima zurück.

Die Situation der Yanomami in Brasilien

In einer fünftägigen Operation hat die brasilianische Polizei im Dezember letzten Jahres zusammen mit der Funai (Indianerschutzbehörde) 260 Goldsucher aus dem Gebiet am Rio Uraricoera herausgeholt und verhaftet. Joao Catalano, der Koordinator der FUNAI, hat angekündigt, dass man diese Goldsucher für die Schäden, die sie im Wald angerichtet haben, zur Rechenschaft ziehen wolle. Weitere 800 Goldsucher werden noch versteckt im Wald vermutet.

Die Yanomami von Roraima kontrollieren selbst ihr Gebiet. Sobald sie illegal arbeitende Goldsucher entdecken oder ein Flugzeug sehen, das Nachschub für die Goldsucher über den Urwald abwerfen will, wird die Indianerschutzbehörde FUNAI über Sprechfunk informiert. Davi Kopenawa, der Sprecher der Yanomami-Organisation Hutukara, macht Druck, damit die Polizei und die Funai ihre Arbeit zum Schutz des Yanomamigebietes übernimmt. Leider fehlen auch in diesem Gebiet noch viele Sprechfunkgeräte, mit denen alle Yanomami-Dörfer sich über Funk melden können, wenn Gefahr durch Goldsucher droht.

Besuch von Anna Ballester

Im Oktober 2014 lud ichAnna in meineWohngemeinschaft nach Blumenthal ein.Zusammen hielten wir vieleVorträge an Schulen in Schleswig-Holstein. Anna war sehr gerührt vom großen Interesse der Schüler an den Yanomami. Besonders waren die Schüler natürlich auch daran interessiert, warum eine Französin seit 19 Jahren bei den Yanomami im Urwald lebt.

Anna hält einen spannenden Vortrag vor den Schülern der Waldorfschule Kiel

Anna hält einen spannenden Vortrag vor den Schülern der Waldorfschule Kiel

Im letzten Jahr organisierte Anna in ihrer Schule viele Bildungskurse für die Yanomami. Ernährung, Gesundheit, Krankenbehandlung und politische Bildung waren die Themen. Eines der wesentlichen Ziele ihrer Arbeit ist es, die Yanomami auf die Gefahren von außen vorzubereiten. Es soll verhindert werden, dass die Yanomami unvorbereitet den Verlockungen der westlichen Welt erliegen, ohne die möglichen Konsequenzen eines solchen Wandels zu kennen. Dazu müssen sie sich ihrer eigenen Kultur, ihrer Lebensgewohnheiten und ihrer Stärken und Schwächen bewusst sein. Bewahren und Wertschätzen der eigenen Kultur ist daher ein wichtiges Ziel der Projekte. Mit unserem Sprechfunkgerät hält Anna Kontakt zu den Yanomami-Dörfern am Rio Maraia und kann so die Kurstermine mit den Yanomami absprechen.

Anna ist Vertraute und Beraterin der Yanomami

Anna ist Vertraute und Beraterin der Yanomami

In meiner WG hielt Anna einen beeindruckenden Vortrag für unsere Yanomami-Freundeskreis-Mitglieder. An dem langen Abend gab es die einmalige Gelegenheit sie persönlich kennenzulernen. Viele waren beeindruckt von ihrer Authenzität und ihrem jahrelangen Engagement für die Yanomami. Zum Abschluss ihrer Reise hatten wir Gespräche mit der Organisation Limpopo e.V. in Berlin, die für die nächsten zwei Jahre die Arbeit von Anna mit unterstützen wird.
Eventuell bekommt Anna noch in diesem Jahr in ihrer Schule eine Internetverbindung über Satellit, finanziert von der brasilianischen Regierung. Dann kann sie gute und schlechte Nachrichten direkt von ihrer Schule aus an uns schicken und muss nicht für eine E-mail stundenlang mit dem Kanu zum nächsten Dorf nach Santa Isabel fahren.

Zusammenarbeit und weitere Unterstützung

Die drei Yanomami-Organisationen Hutukara, Kurikama und Horonami sind auf dem besten Weg zur Selbstständigkeit. Im Okober 2015 wird eine Versammlung der brasilianischen Yanomami in Bichu Acu stattfinden. Anschließend treffen sich die Vertreter aller Yanomami- Organisationen in Venezuela, um sich auszutauschen und von den Erfahrungen der anderen zu lernen.

Die fünf Sprechfunkgeräte und das Mikroskop für die medizinische Versorgung, die ich aus Sicherheitsgründen in Deutschland ließ, werden in einigen Wochen von einem vertrauten Schweizer Geschäftsmann sicher durch den Zoll nach Venezuela gebracht und der Yanomami-Organisation Horonami in Puerto Ayacucho übergeben, die die Sprechfunkgeräte in den wichtigsten Dörfern installieren wird. Im Oktober 2015 werde ich selbst wieder nach Brasilien und Venezuela fahren und an den Versammlungen der Yanomami teilnehmen. Bis dahin möchte ich noch viele Vorträge hier in Deutschland halten.

Danksagung

Erfolgreiche Flohmarktaktion für die Yanomami im Gymnasium von Melle

Erfolgreiche Flohmarktaktion für die Yanomami im Gymnasium von Melle

Wieder haben in diesem Jahr viele Schulen und einzelne Schüler nach den Vorträgen Aktionen und Benefizveranstaltungen für die Yanomami durchgeführt.

Klasse 5b, 6b, 8a der Goetheschule Hannover – Klasse 5b und 5c der Hohe Geest-Schule Hohenwestedt – Klasse 6c des Gymnasiums Kronshagen Kiel – Spendenaktion von Oskar, Joni, Lillie und Lea von der Lindenschule Bordesholm – Schulfest der Lindenschule Bordesholm – Flohmarkt des Gymnasiums Melle – Solidaritätsmarsch der Maria-Ward-Schulen aus Altötting in Bayern, Kaffee-und Kuchenverkauf der Klasse 8 Klee der PAB-Gesamtschule, Standort Werther, Kirchenkollekte der Konfirmanden der Gemeinde Westensee.

Stiftung und Vereine

Spendenaktion durch Kaffee- und Kuchenverkauf der Klasse 8 Klee in Werther

Spendenaktion durch Kaffee- und Kuchenverkauf der Klasse 8 Klee in Werther

Tulisa-Stiftung-Kinderfonds aus Bonn, Dr. Dirk Englisch,
Lebensraum Regenwald e.V. aus Nürnberg , Roland Zeh,
Hochseilgarten Altenhof bei Eckernförde, Henning Rohweder
Neues Leben – Wahres Leben e.V. aus Puergen,
SOS-Regenwald in Wels aus Österreich, Richard Weixler,
Eine Welt Kreis „Sankt Martin“ der Katholische Pfarrgemeinde Mehring Limpopo e.V. aus Berlin

Über unsere Homepage www.yanomami-hilfe.de erhielten wir außerdem Spenden von Einzelpersonen.

Ein herzliches Dankeschön an die Spender

Ein herzliches Dankeschön an die SpenderIlse Zaja, Jasmin Neumayr, Christhard Kotte, Nikolaus Saller, Henning Köhlert, Asina Fischer, Elisabeth Albert, Oliver Schöning, Petra Kammeier, Dagmar und Dietmar Volkers, Birgit Rüter, Marita Möller, Gisela Lammers, Petra Plininger, Graeme Currie, Heike Muhlbach, Monika Kienass.

Danke an alle Yanomami-Freundeskreis-Mitglieder, die mit ihren regelmäßigen Beiträgen eine sichere Planung und Durchführung für unsere Yanomamiarbeit möglich machen!

Ein Dankeschön auch an alle Lehrer in Deutschland, die mich in 25 Jahren immer wieder zu Vorträgen an Ihren Schulen einladen. In mehreren deutschen Schulbüchern findet man inzwischen die Yanomami als Vertreter eines bedrohten Regenwaldvolkes.

Großen Respekt habe ich für meine Freunde in Caracas und Puerto Ayacucho, deren Namen ich nicht nennen darf, um sie nicht in Gefahr zu bringen. Trotz täglicher Repressionen und Bedrohungen arbeiten sie in ihren kleinen Nichtregierungs-Organisationen so gut sie können für Freiheit und ein bisschen mehr Gerechtigkeit!

Ich hoffe, dass es in Venezuela noch in diesem Jahr zu einem Regierungswechsel kommt und alle politischen Gefangenen freigelassen werden, dass die politische Unterdrückung Andersdenkender und die systematischen Menschenrechtsverletzungen in Venezuela durch den Pseudo-Sozialismus der Maduro-Regierung beendet werden. Die Verteidigung der Menschenrechte ist keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates. Sie ist eine Pflicht!

Einen persönlichen Dank möchte ich an Fin Walden schicken, der mir in der gefährlichen Zeit in Puerto Ayacuchco von Deutschland aus per E-mail und Telefon zur Seite stand.

Schlusswort

„Aweih,Totihitawe“ - Vielen Dank!Die Yanomami haben erkannt, dass sie den Kampf für ihre Rechte gemeinsam mit ihren Organisationen Hutukara, Horonami und Kurikama führen müssen. Der Druck von Außen und die Gefahren durch Goldsucher werden leider niemals aufhören. Wir mit unserer Yanomami-Hilfe e.V. können die Yanomami auf ihrem Weg nach Selbstbestimmung begleiten und unterstützen. Für eure weitere Unterstützung bedanke ich mich im Namen der Yanomami.

„Aweih, Totihitawe“ – Vielen Dank! Herzliche Grüße

Christina Haverkamp